An der Ganztagsgrundschule Sternschanze haben wir das Ziel, allen Kindern grundlegende Kompetenzen im Bereich Handwerk, Holz, Produktentwicklung und Naturwissenschaften zu vermitteln. In der heutigen Lebensumwelt der Kinder kommen leider häufig Primärerfahrungen in diesem Bereich zu kurz – und gute Handwerkerinnen und Handwerker werden auch in Zukunft gesucht

Um im Sinne der Inklusion allen Kindern die Möglichkeit zu geben, ihre individuellen Begabungen zu entfalten, finden wir es besonders wichtig, auch Projekte mit hohem Praxisanteil anzubieten. Dort können auch Kinder tolle Selbstwirksamkeitserfahrungen machen, die vielleicht in anderen Fächern Schwierigkeiten haben.
Unsere Projekte sind gezielt darauf ausgerichtet, die Kompetenzen der Kinder von Klasse 1 bis 4 curricular zu entwickeln – so dass sie die Grundschule mit einer technischen Grundbildung im Bereich Holz verlassen. In jedem Jahr bauen die Kinder ein Produkt, vom Igel über Tiere und Schiffe oder Schatullen bis hin zum elektrischen Auto.

Wichtig ist uns auch, die Technik mit Naturwissenschaft, Mathe, Kunst und der Fachsprache zu vernetzen, damit die Kinder lernen, „sinnhaft in Projekten zu denken“.
Wir möchten die tolle Begeisterungsfähigkeit und intrinsische Motivation der Kinder in der Grundschulzeit nutzen, um Grundsteine für ihre spätere Entwicklung zu legen.
Die Klasse 4c hat sich aktuell mit dem Autoprojekt beschäftigt.
Am 1. April waren wir das erste Mal in der Holzwerkstatt, um unser Auto zu bauen. Ich war sehr aufgeregt. Und ich hatte auch ein bisschen Angst, dass ich nicht rechtzeitig fertig werde. Als wir reingekommen sind, haben wir unsere Jacken aufgehängt und haben uns hingesetzt. Dann hat Herr Bredehöft uns alles erklärt und wir haben angefangen. Beim zweiten Mal haben wir den Stromkreis gemacht. Es war kompliziert wegen der ganzen Kabel. Am dritten Tag haben wir uns um das äußere Design gekümmert. Und am vierten, den letzten Tag, haben wir die Autos angemalt. Insgesamt war das Projekt sehr cool und es hat viel Spaß gemacht.
Dora

Ich fand das Projekt megacool, denn ich mag es auch so handwerklichen Kram zu machen. Das Sägen war sehr spaßig und auch die Stromkreise zu legen hat Spaß gemacht. Danach konnten wir das Auto selbst gestalten, es gab zum Beispiel Laster, Flitzer und LKW. Zum Schluss wurden die Autos noch angemalt.
Melinda
Ich fand es toll, dass man beim Auto bauen entscheiden konnte, wie es aussieht, zum Beispiel, dass man entscheiden durfte, welche Form es haben soll. Es gab so viele verschiedene Farben und Formen und ich fand es toll, dass man es am Ende so gestalten konnte, wie man wollte. Und bei diesem Projekt lernt man Teamwork.
Mira

Davor war ich sehr gespannt, wie es wohl wird. Das Holz zu sägen hat mir sehr viel Spaß gemacht und auch, dass man seinen Fortschritt gut verfolgen konnte. Am besten fand ich, dass man besonders beim Malen sehr kreativ arbeiten konnte. Jetzt bin ich sehr zufrieden mit meinem Auto.
Milosz
Ich fand es interessant, was wir da gelernt haben. Ich hatte Angst, dass das schwer wird und ich alles vermassle. Aber am Ende war es richtig leicht, ich habe alles geschafft.
Riot

Ich fand es sehr cool und lustig, aber ich habe die Hinterachse schief geklebt. Da bin ich ein bisschen verzweifelt. Ich fand das Anmalen toll und ich mag mein Auto gern. Ich bin ganz zufrieden. Mir hat es auch Spaß gemacht mit Wanda zu arbeiten.
Frida
Ich hatte am Anfang ein bisschen Angst davor schräg zu sägen. An sich hat mir das Holzprojekt sehr viel Spaß gemacht.
Karl

Es war sehr cool und es war einfach. Beim Anmalen haben wir uns alle mit Farbe bespritzt und es war wie im Schweinestall. Das hat Spaß gemacht! Und wir haben gelötet, gesägt, angemalt, geklebt, geschliffen und geschraubt. Vwir haben sogar Kabel selbst angeschlossen und wir haben alle gehofft, dass wir dabei nichts falsch machen!
Lyon
Das Auto war ein sehr tolles Projekt. Es hat viel Sapß gemacht und man hatte auch ein bisschen Angst, wenn man das noch nie gemacht hat. Zum Beispiel beim Löten, aber dann hat es Spaß gemacht und man wollte immer weiter machen. Aber wenn das Auto fertig ist, dann ist man richtig stolz und man freut sich über sein Auto.
Bejna
Ich hatte ein bisschen Angst davor, dass ich nicht ganz fertig werde und dass ich irgendwas nicht so so gut schaffen würde. Aber am Ende war ich sehr zufrieden und es war nicht so schwer, wie ich es erwartet hatte.
Jon

Hier gibt es ein Wettrennen im Video.
Zuerst dachte ich, dass ich mein Auto vermasseln würde, aber als ich anfing, merkt ich, dass es total Spaß machte. Mein Partner war auch nett zu mir. Ich fand es besonders cool mit dem Stromkreislauf, dabei habe ich so viel Neues erlebt und weiß jetzt, wie das funktioniert. Als ich fertig war, war ich total zufrieden mit meinem Auto.
Octavia
Am Anfang hatte ich nicht so große Lust das Auto zu bauen, weil wir die ganze Zeit nur den Boden und den Stromkreis gebaut haben. Als wir dann mit dem Stromkreis fertig waren, hat es richtig Spaß gemacht. Das Löten, das Plexiglasfenster anbauen und das Dach zu machen, fand ich richtig toll. Aber trotzdem hatte ich etwas Angst vor dem Löten, doch dann sah es toll aus, wie das Lötzinn an dem Lötkolben in Sekundenschnelle schmolz. Am tollsten fand ich es, als wir das Auto am Ende angemalt haben.
Solvej
Ich hatte ein bisschen Angst davor, dass ich mit meinem Auto nicht fertig werden würde und dass ich nicht mit meinem Auto zufrieden sein werde.
Paul
Eine weitere Probefahrt genießen Sie in diesem Video.
