An der Grundschule Sternschanze ist die Naturzeit ein fester Bestandteil des Schulalltags. Die Kinder lernen regelmäßig draußen – auf dem Schulhof und im nahegelegenen Park, bei jedem Wetter und zu allen Jahreszeiten.
Dabei geht es um mehr als einen Ortswechsel: Die Naturzeit verbindet Bewegung, Wahrnehmung und fachliches Lernen. Die Kinder beobachten ihre Umwelt, entdecken Pflanzen und Tiere und setzen sich aktiv mit natürlichen Zusammenhängen auseinander. Gleichzeitig erleben sie frische Luft, Bewegung und Momente der Ruhe – wichtige Voraussetzungen für Konzentration, Gesundheit und Wohlbefinden.

Unsere naturnah gestalteten Schulhöfe bieten dafür ideale Bedingungen: Sie sind bewusst so entwickelt, dass Kinder Natur erleben, beobachten und eine persönliche Beziehung zu ihrer Umwelt aufbauen können.

Auch die Kinder selbst beschreiben diese Erfahrungen sehr deutlich:
„Draußen ist es erfrischend. Draußen ist man freier als drinnen.“
Noah, 4b
„Es ist einfach toll, nicht im Klassenzimmer zu sitzen.“
Nora, 3d
„Draußen kriegt man frische Luft. Man kann sich besser bewegen als drinnen.“
René 4b
„Draußen ist andere Luft, andere Geräusche. Da sind viele Bäume und Blumen. Draußen ist sehr schön.“
Karina, 4b
„Die Rauszeit hat mich der Natur nähergebracht. Jetzt sehe ich die Natur mit anderen Augen.“
Anisa, 4b

Die Naturzeit schafft einen wichtigen Ausgleich zum zunehmend bewegungsarmen Alltag vieler Kinder. Sie stärkt die Verbindung zur Natur, fördert Verantwortungsbewusstsein und macht Lernen erfahrbar und lebendig.

Lernen braucht Räume – und die Natur ist einer davon.
Lena Völkening alias Lena Löwenzahn
(Naturpädagogin)

